Experimentierplatine für den AT89C51SND1C

Eigenbau-Experimentierplatine


Im Bild links könnt ihr meine Experimentierplatine für den SND1 sehen. Sie enthält eine Betriebsspannungsstabilisierung, Reset-Taste, ISP-Schalter(Normalbetrieb/programmieren) und alles, was sonst noch für den Betrieb des Controlles notwendig ist. Alle Portleitungen (P0 bis P5) sowie die Speziellen Interface-Anschlüße wie z.B USB, MMC-Interface, Analogeingänge, ALE, AD-Wandler und Audio-Out-Interface sind über Buchsenleisten herausgeführt. Viele Schaltungsteile sind über Jumper mit dem Controller verbunden und über Buchsenleisten erreichbar, so das ihr auch eure eigene Schaltungen (z.B. PLL-Filter) einsetzen könnt.
Die Platine kann mit ca 8V bis 20V Gleichspannung betrieben werden und hat einen Verpolungsschutz.

Dateien


  1. Schaltplan (gif-Bild)
  2. Layout (pdf-Datei)
  3. Bestückungsplan (pdf-Datei)
  4. Bestückungsplan oben - ohne Leiterbahnen (gif-Bild)
  5. Bestückungsplan unten - ohne Leiterbahnen (gif-Bild)
Wer Schwierigkeiten mit dem Ätzen der Platine hat, kann sich hier mal umsehen.

Aufbau


Ihr müsst natürlich nicht den gleichen Kühlkörper für T2 (BD129) verwenden, den ich verwendet habe. Er muss nicht groß sein, da hier nur wenig Leistung verbraten wird. Für den Controller braucht ihr euch nicht extra eine Heißluftstation zulegen, obwohl das die Sache natürlich vereinfacht. Ein Lötkolben mit Bleistiftspitze tut's auch.
Einen außenliegenden Lötpad verzinnen, dann den Controller auf die Platine legen (ACHTUNG - Kennzeichnung des Controllers beachten) und dann den verzinnten Lötpad nochmals erwärmen. Schon klebt der Controller auf der Platte und kann nicht mehr verrutschen. Jetzt die restlichen 79 Pins anlöten.
Lötet nicht zu lange an einem Pin rum, damit der kleine nicht an einem Hitzschlag stirbt.
Dann alle anderen Teile drauf - fertig.

Inbetriebnahme


  1. Alle Jumper bis auf JP2 (TST) und JP3 (3V) aufstecken
  2. Betriebspannung (ca 8V bis 20V) anlegen
  3. Spannung an JP3 Pin 1 mit Trimmer P1 auf 3V abgleichen
  4. Quarz aufstecken
  5. Jumper JP3 aufstecken
  6. LED2 muss jetzt leuchten
Die LED2 leuchtet beim Abgleich nicht, da sie hinter dem Jumper JP3 hängt. Jetzt fehlt nur noch die USB-Verbindung zum PC. Den vierten Pin der USB-Buchsenleiste (BL16) habe ich mit Absicht freigelassen. Hier liegen 5V vom PC an, die wir aber nicht brauchen.
Bevor ihr aber den USB-Stecker in den PC steckt, sollte "FLIP" (siehe "Der (fast) Alleskönner)" installiert sein.

Das Finale


  1. Betriebsspannung einschalten.
  2. Wenn LED1 nicht leuchtet, dann Schalter S1 einschalten
  3. Jetzt USB-Stecker in den PC und dann sollte...



Wenn das geklappt hat, könnt ihr vor Freude an die Decke springen!

Bilder vom Testaufbau


  

Der Player spielt mittlerweile direkt von der Karte ab, die FAT (FAT16) formatiert ist. Die Dateien und Ordner sind alphabetisch sortiert. Er hat eine umschaltbare Zeitanzeige (Laufzeit, abgespielt, Rest). Die Progressbar zeigt die Position im aktuellen Track an. Wird sie berührt, wird das Musikstück ab dieser Position weiter abgespielt. Er hat auch ein Dateilistenfeld, in dem alle Ordner und Dateien zu sehen sind.
Wer Fragen dazu hat, bitte das Kontaktformular verwenden.

USB-Programmiererweiterung


Diese kleine Erweiterung könnt ihr an die Experimentierplatte anschalten. Sie kommt direkt in dis USB-Leitung. Sie sorgt dafür, das beim Drücken der Reset-Taste der USB-Anschluss vom PC getrennt wird. Dadurch wird der Controller neu vom PC erkannt und ist sofort wieder für die nächste Programmierung bereit. Es muss also nicht mehr der USB-Stecker vor einer neuen Programmierung gezogen werden.
Der Taster im Schaltbild dient zum Trennen der USB-Leitung ohne das ein Reset des Controllers ausgeführt wird.
Beachtet dass das Relais einen Öffnerkontakt haben muss.

Platine hab ich keine dafür gezimmert. Ist ja nur ne kleine Lochrasterschaltung.


Solltet Ihr eigene MP3-Projekte am Laufen haben, dann informiert mich doch über euer Projekt. Welchen Controller verwendet Ihr usw. Kontaktformular

(C) Doc 2010